Shirt4Link

Von laura, 27. April 2010 10:51

Politiker tun es, Firmen tun es… da will ich doch auch mal ausprobieren, wie es eigentlich so ist, bestochen zu werden.

Bei 3Dsupply gibt es nämlich eine nette Aktion, bei der man über eben genau diese Aktion bloggen soll und dafür dann ein T-Shirt bekommt.
Auf den allerersten Blick war ich nicht so ganz überzeugt, da ich mittlerweile aus dem Alter raus bin, in dem man mit Geek-Parolen kokettieren muss (ok, vielleicht bin ich auch einfach unlustig, spießig oder ungeekig geworden) und die Shirts zu einem großen Anteil genau das tun.
Abseits der Geeks & Nerds-Kategorie gibt es aber eine Menge hübsche Motive – ich sag nur: Cookies!

Auf Krawall gebürstet

Von laura, 26. April 2010 12:27

Ich habe ja volles Verständnis dafür, dass an der Discounter-Kasse die Freundlichkeiten nicht ganz so lebendig ausgelebt werden. Trotzdem kann man aber auch, wenn man mies bezahlt wird und unter großem Druck steht, Kunden zumindest neutral und respektvoll behandeln.
Was das Personal einer hiesigen Discounter-Filiale in dieser Hinsicht für Grundsätze hat, frage ich mich schon lange und so war ich auch nicht überrascht, dass die Kassiererin offensichtlich nicht in der Lage war, mir einfach in zwei Sätzen mitzuteilen, dass sie schon fertig kassiert hatte und daher meinen Pfandbon nicht mehr verrechnen konnte. Stattdessen wurde mein Geldschein nicht angenommen und mit dem Kinn auf das Display gedeutet. Das sollte wohl “zu wenig” oder “reicht nicht” bedeuten.
Mich amüsiert so ein Verhalten eher und so musste ich natürlich erst einmal nachfragen, warum denn mein Geld nicht reicht und plötzlich konnte die Dame doch sprechen. Na sowas!

Mich tangiert dieses Verhalten nur peripher. Richtig fies ist es aber, wenn alte bzw. hilflose Menschen angemoppert (wie man hier sagen würde) werden und sich dann nicht zu helfen wissen. Kurz vorher war nämlich eine ältere Frau an die Kasse getreten und hatte mitgeteilt, dass ihr Wagen offensichtlich defekt ist und sie ihre Münze nicht mehr herausbekommt. Einen konstruktiven Vorschlag hat sie von der Kassiererin nicht bekommen, lediglich ein aggressives: “Kann ich Ihnen auch nicht helfen, ich muss kassieren”. Wenig später war sie dann wieder da, fragte erneut nach was sie nun tun soll. Antwort: “Da müssen Sie richtig drücken!”. Immerhin erbarmten sich zwei Jugendliche und gingen mit der Frau raus. Geholfen hat das nicht, denn als ich schließlich mit meinem Einkauf fertig war und meinen Einkaufswagen zurückbrachte, stand sie immer noch dort  und war sichtlich verzweifelt. Ich habe auch versucht ihr zu helfen, leider ebenso erfolglos, habe ihr dann aber geraten, in den Laden zu gehen und den Filialleiter anzusprechen. Ich hoffe mal, der konnte ihr helfen. Dass sich am generellen Verhalten des Personals irgendetwas ändern wird, glaube ich aber mittlerweile nicht mehr.

Facebook ist gefährlich

Von laura, 5. April 2010 21:53

Warnungen und Berichte über Facebook oder generell Datenschutz in “Social Networks” sind momentan ziemlich populär und zweifellos gibt es da auch einiges zu kritisieren. Ausdiskutiert wird das nicht nur im Netz, sondern in so ziemlich allen Massenmedien. Eben in der Tagesschau wurde auch der offene Brief von Frau Aigner an den Facebook-Gründer Marc Zuckerberg gemeldet. Vor ein paar Jahren hatte ich selbst noch Orkut als elitär bezeichnet… lang ist es her.

Wie dem auch sei. Bei bei der Diskussion und Kritik vermisse ich immer einen Punkt: um Daten zu schützen, müssen sie erst einmal vorhanden sein, d.h. sie wurden vom Benutzer übermittelt. Im Falle von Facebook geschieht das, zumindest wenn man von Name, E-Mail-Adresse und Geburtsdatum absieht, freiwillig und ohne Zwang.
Nicht dass ich Facebooks Pläne in Schutz nehmen möchte oder sogar befürworte, aber die eigentliche Ursache, nämlich dass Menschen Daten und Bilder ohne Bedenken ins Netz stellen, wird dabei offensichtlich gerne vergessen. In Schulen werden die Kinder häufig entsprechend sensibilisiert, aber wenn ich mir anschaue, was insbesondere junge Menschen Tag für Tag für einen Datenmüll in sozialen Netzwerken absondern, sollte man lieber mal dort anfangen. Wenn diese Daten erst gar nicht existieren würden, wäre es auch nicht möglich sie zu missbrauchen.

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