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	<title>Ein Weblog &#187; Uni</title>
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		<title>Little Arbeiterkind in the big Akademikerwelt</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 10:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laura</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die WAZ (man möge mir verzeihen), nicht immer für Qualitätsjournalismus steht, ist kein Geheimnis. Aber mit dem aktuellen Artikel aus dem Uni-Leben ist mal wieder so ein Werk entstanden, das mit einem klassischen Rollenbild kokettiert, ohne dieses ein wenig zu hinterfragen: &#8220;Arbeiterkind lebt in der Uni in zwei Welten&#8221;.
Darin geht es um eine Studentin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die WAZ (man möge mir verzeihen), nicht immer für Qualitätsjournalismus steht, ist kein Geheimnis. Aber mit dem aktuellen Artikel aus dem Uni-Leben ist mal wieder so ein Werk entstanden, das mit einem klassischen Rollenbild kokettiert, ohne dieses ein wenig zu hinterfragen: <a href="http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Arbeiterkind-lebt-an-der-Uni-in-zwei-Welten-id2338284.html" target="_blank">&#8220;Arbeiterkind lebt in der Uni in zwei Welten&#8221;</a>.</p>
<p>Darin geht es um eine Studentin, die, wie der Titel bereits sagt, als Arbeiterkind an die Ruhr-Uni Bochum kommt und sich dort unter all den Akademikern nur schwerlich zurechtfindet. Und irgendwann kommt ihr Traumprinz und rett&#8230;. Ach nein, das war  etwas anderes. Jedenfalls sucht dieses Arbeiterkind nach Hilfe und fand diese letztendlich bei/über <a href="http://www.arbeiterkind.de" target="_blank">arbeiterkind.de</a>.<br />
Soweit so gut.<br />
Dass sich dort Leute finden, die eine Übereinstimmung in ihrem &#8220;Background&#8221; fesgestellt haben, ist lobenswert, insbesondere wenn man sich dort gegenseitig helfen kann. Allerdings frage ich mich, ob die Situation nicht recht ähnlich wäre, wenn sich dort Blondinen oder Besitzer von Mischlingshunden firmieren würden, sprich: eine Zusammenkunft von Menschen, mit denen man sich in irgendeiner Weise identifizieren kann und die gegebenenfalls älter/erfahrener sind als man selbst.</p>
<p>Um mal aus meiner Erfahrung zu berichten: ich bin kein Arbeiterkind, hatte aber trotzdem keine Eltern, die mir aus ihrem Erfahrungsschatz berichten konnten, wie ich in der Mensa mit Plastikgeld bezahle (das hätte ich auch leicht befremdlich gefunden, denn die Karten wurden erst in dem Jahr eingeführt, an dem ich zur Uni kam). Ich habe schlicht und einfach nachgefragt, mich im Internet informiert oder andere beobachtet. Auch hat mir niemand geholfen, Mails an Professoren zu formulieren, aber dass ein förmlicher Brief im Normalfall mit &#8220;Sehr geehrte(r)&#8221; anfängt, wusste ich noch aus der Schule und konnte mir mit Hilfe eines gesunden Menschenverstandes auch den Rest zusammenreimen. Für meine Vorlesungen interessiert sich ebenso niemand in meiner Familie &#8211; was allerdings auch damit zusammenhängen mag, dass schon die Titel häufig Verwirrung auslösen (&#8220;Wie? Neuroinformatik? Neuro sagt mir was, Informatik auch, aber wie passt das zusammen?&#8221;).</p>
<p>Wenn ich unter meinen Kommilitonen herumschaue, weiss ich von kaum jemandem den Beruf  der Eltern. Das war nie ein Thema, es sei denn es war offensichtlich (&#8220;Heute abend muss ich bei meinen Eltern im Restaurant helfen&#8221;). Ohnehin hatte ich an der Uni zum ersten Mal den Eindruck, dass nicht mehr zählt, woher ich komme, sondern wer ich nun bin. Das war ganz erfrischend nach dem Besuch eines Gymnasiums mit einer Menge Lehrerkindern, deren Eltern unsere Lehrer aus dem gemeinsamen Studium oder auch aus dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lions-Club" target="_blank">Lions Club</a> kannten.</p>
<p>Der Beginn des Studiums ist und bleibt ein starker Einschnitt ins Leben. Nachdem der Schulweg bei vielen zwar nicht vorbestimmt, aber zumindest durch die Schulleistung festgelegt wurde, ist der Weg an die Uni die erste eigene und meist auch freie Entscheidung und daher auch häufig mit einer Menge Unsicherheit verknüpft. Nicht wenige wohnen nun nicht mehr bei den Eltern, haben niemanden mehr im Alltag um sich, der sich in das eigene Leben einmischt &#8211; ich kann mich z.B. daran erinnern, dass ich es in den ersten Wochen sehr befremdlich fand, wochentags bis mittags im Bett zu liegen und wirklich niemand war da, der einen Kommentar abgab oder mir versuchte ein schlechtes Gewissen zu machen. Und ich weiss, dass es Kommilitonen nicht anders ging. Viele haben erst einmal ein Semester zur Orientierung gebraucht und das völlig unabhängig von ihrem sozialen Background.</p>
<p>Und was ich letztendlich damit sagen will: die Geschichte von Christin könnte man genau so mit anderen vermeintlichen Randgruppen schreiben. Frauen, die Physik studieren, Männer die Grundschullehrer werden wollen, Studenten aus dem Ausland, türkische Migranten, körperlich beeinträchtige (behinderte) Studenten, Studenten mit Lernschwäche, AD(H)S, Depressionen, Angststörungen&#8230; für nahezu jeden wird sich etwas finden lassen, das ihn zum vermeintlichen Aussenseiter macht. Wenn all diese eine entsprechende Lobby hätten, würde der Artikel genauso aussehen. Nur wenige Worte wären zu ersetzen und schon würde der Artikel über Legastheniker in der Akademikerwelt berichten.</p>
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		<title>Studi-Must-Have Software Mac OS X</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 20:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laura</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich habe ich mein MacBook neu eingerichtet. Mit einem Mac ist das eigentlich ganz einfach, da man recht komfortabel Programme und Daten von einem anderen Rechner übertragen kann. Das bedeutet dann allerdings auch, dass man den alten Kram, der schon seit Monaten auf der Festplatte herumgammelt, auf das neue System übertragt. Daher in diesem Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich mein MacBook neu eingerichtet. Mit einem Mac ist das eigentlich ganz einfach, da man recht komfortabel Programme und Daten von einem anderen Rechner übertragen kann. Das bedeutet dann allerdings auch, dass man den alten Kram, der schon seit Monaten auf der Festplatte herumgammelt, auf das neue System übertragt. Daher in diesem Fall lieber neu einrichten.</p>
<p>Einige Programme, die ich häufig nutze, fielen mir schnell ein. Ebenso schnell habe ich mich dann allerdings auch gefragt was die ultimativen &#8220;must haves&#8221; auf dem mobilen Studenten-Rechner sind und habe mich im Netz auf die Suche gemacht. Die Ergebnisse waren nicht sehr überzeugend und so habe ich mir mal meine eigene Liste gebastelt, an die ich mich hoffentlich beim nächsten Mal erinnern werde&#8230;</p>
<p><br class="clear" /></p>
<h3><strong>Text schreiben, lesen und Co</strong></h3>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/textmate.png"><img class="alignleft size-full wp-image-244" title="textmate" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/textmate.png" alt="textmate" width="32" height="32" /></a><a href="http://macromates.com/" target="_blank">Textmate</a> ist schlicht und einfach der Text-Editor für den Mac. Auch wenn er auf den ersten Blick sehr schlicht wirkt, hat er einen riesigen Funktionsumfang. Besonders praktisch sind auch die verfügbaren Bundles, mit denen man Textmate für so ziemlich jede Programmier- und Scriptsprache fit machen kann. Ich schreibe so gut wie alles damit: egal ob <a href="http://www.rna.nl/tex.html">Latex</a>, <a href="http://swi-prolog.darwinports.com/">Prolog</a> oder <a href="http://www.arduino.cc/">Arduino-Projekte</a>.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/adobereader.png"><img class="alignleft size-full wp-image-230" title="adobereader" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/adobereader.png" alt="adobereader" width="32" height="32" /></a> Mit dem bei Mac OS X vorhandenen Viewer &#8220;Vorschau&#8221; (oder englisch Preview) lassen sich zwar so gut wie alle PDFs gut und sicher anschauen. Ab und an  brauch man aber dann doch mal den &#8220;echten&#8221; <a href="http://get.adobe.com/de/reader/" target="_blank">AdobeReader</a>.</p>
<p><br class="clear" /></p>
<h3><strong>Grafik</strong></h3>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/pixelmator.png"><img class="alignleft size-full wp-image-232" title="pixelmator" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/pixelmator.png" alt="pixelmator" width="32" height="32" /></a> <a href="http://www.pixelmator.com/" target="_blank">Pixelmator</a> ist das &#8220;Photoshop des kleinen Mannes&#8221; &#8211; intuitiv benutzbar und trotzdem ein sehr großer Funktionsumfang.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/gimpapp.png"><img class="alignleft size-full wp-image-241" title="gimpapp" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/gimpapp.png" alt="gimpapp" width="32" height="32" /></a> Auch das unter Linux beliebte freie Grafikprogramm <a href="http://gimp-app.sourceforge.net/" target="_blank">GIMP</a> gibt es für Mac OS X.</p>
<p><br class="clear" /></p>
<h3><strong>Multimedia</strong></h3>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/vlc.png"><img class="alignleft size-full wp-image-223" title="vlc" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/vlc.png" alt="vlc" width="32" height="32" /></a>Egal ob DivX, VCD, DVD, MPEG, AVI, FLV, WAV, WMV oder OGG &#8211; <a href="http://www.videolan.org/" target="_blank">VLC</a> kann es abspielen und ist damit unentbehrlich für den Videokonsum.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/mactheripper.png"><img class="alignleft size-full wp-image-228" title="mactheripper" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/mactheripper.png" alt="mactheripper" width="32" height="32" /></a> <a href="http://www.versiontracker.com/dyn/moreinfo/macosx/22715" target="_blank">MacTheRipper</a> ist ein kleines, sehr funktionales Tool zum Rippen von CDs und DVDs.</p>
<p><br class="clear" /></p>
<h3><strong>Kommunikation</strong></h3>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/tweetie.png"><img class="alignleft size-full wp-image-239" title="tweetie" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/tweetie.png" alt="tweetie" width="32" height="32" /></a> Twitter-Clients gibt es wie Sand am Meer. Der in meinen Augen funktionalste für Mac OS X ist <a href="http://www.atebits.com/tweetie-mac/" target="_blank">Tweetie</a>.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/adium.png"><img class="alignleft size-full wp-image-240" title="adium" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/adium.png" alt="adium" width="32" height="32" /></a><a href="http://adium.im/">Adium</a> ist ein freier Instant Messenger und kann mit allen populären Protokollen arbeiten.</p>
<p><br class="clear" /></p>
<h3><strong>Organisation</strong></h3>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/thehitlist.png"><img class="alignleft size-full wp-image-235" title="thehitlist" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/thehitlist.png" alt="thehitlist" width="32" height="32" /></a> Neben den oft diskutierten GTD-Programmen Things und OmniFocus gibt es auch noch ein paar kleinere ToDo-Programme, die in ihrer Funktion den vermeintlich großen sicherlich in nichts nachstehen. <a href="http://www.potionfactory.com/thehitlist/" target="_blank">The Hit List</a> gehört dazu.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/mindjetmindmanager6.png"><img class="alignleft size-full wp-image-234" title="mindjetmindmanager6" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/mindjetmindmanager6.png" alt="mindjetmindmanager6" width="32" height="29" /></a> Der <a href="http://www.mindjet.com/products/mindmanager-7-mac/overview" target="_blank">MindManager</a> von Mindjet ist vermutlich das bekannteste Mindmap-Tool, sowohl für den Mac, als auch für Windows. Wenn ich ihn allerdings nicht kostenlos über die Uni bekommen hätte, wäre mir der Preis etwas zu hoch gewesen (150 Euro).</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/freemind.png"><img class="alignleft size-full wp-image-233" title="freemind" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/freemind.png" alt="freemind" width="32" height="32" /></a> Kostenlos, allerdings auch mit geringerem Funktionsumfang, geht es aber auch mit <a href="http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page" target="_blank">Freemind</a>.</p>
<h3><span style="color: #0000ee;"><span><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"><br class="clear" /></span><br />
<strong>Dateiübertragung und Tools</strong></p>
<p></span></span></span></h3>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/cyberduck.png"><img class="alignleft size-full wp-image-226" title="cyberduck" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/cyberduck.png" alt="cyberduck" width="32" height="32" /></a><a href="http://cyberduck.ch/" target="_blank">Cyberduck</a> kommt nicht ohne Grund aus der Schweiz: es ist quasi das Schweizer Messer für die Datenübertragung. Neben FTP und SFTP spricht es auch noch ein paar weitere Protokolle und lässt sich auch super zusammen mit Textmate nutzen. Cyberduck unterstützt zudem Growl Notifications.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/dropbox1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-243" title="dropbox" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/dropbox1.png" alt="dropbox" width="32" height="32" /></a> <a href="https://www.dropbox.com" target="_blank">DropBox</a> gilt als kostenlose Alternative zu MobileMe und ist nicht nur in dieser Hinsicht interessant. Neben dem Mac ist auch die Synchronisation mit dem iPhone, mit Linux und mit Windows möglich.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/truecrypt.png"><img class="alignleft size-full wp-image-236" title="truecrypt" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/truecrypt.png" alt="truecrypt" width="25" height="32" /></a> Bei der Nutzung von DropBox mit persönlichen/sicherheitsrelevanten Daten empfiehlt es sich den Ordner mit <a href="http://www.truecrypt.org/" target="_blank">Truecrypt</a> zu verschlüsseln.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/sequelpro.png"><img class="alignleft size-full wp-image-242" title="sequelpro" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/sequelpro.png" alt="sequelpro" width="32" height="32" /></a> Mit <a href="http://www.sequelpro.com/">Sequel Pro</a> lassen sich MySQL-Datenbanken komfortabel verwalten.</p>
<p><br class="clear" /></p>
<h3><strong>Systemsoftware</strong></h3>
<p><strong><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/iterm.png"><img class="alignleft size-full wp-image-245" title="iterm" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/iterm.png" alt="iterm" width="32" height="32" /></a><span style="font-weight: normal;">Eine Alternative zum vorhandenem Terminal ist <a href="http://iterm.sourceforge.net/" target="_blank">iTerm</a>. Mittlerweile hat Terminal zwar deutlich mehr Features bekommen als noch bei Tiger und Co., iTerm ist aber weiterhin einen Blick wert.</span></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/macports.png"><img class="alignleft size-full wp-image-238" title="macports" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/macports.png" alt="macports" width="32" height="32" /></a> </strong>Mit <a href="http://www.macports.org/" target="_blank">Macports</a> lassen sich diverse OpenSource-Pakete komfortabel installieren und unter Mac OS X nutzen.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/parallelsdesktopformac.png"><img class="alignleft size-full wp-image-237" title="parallelsdesktopformac" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/parallelsdesktopformac.png" alt="parallelsdesktopformac" width="32" height="32" /></a>Es ist zwar in den letzten Jahren deutlich weniger geworden, aber ab und an muss man doch einmal Windows booten &#8211; sei es für eine Webseite, die bockig den Internet Explorer verlangt oder für eine Programmieraufgabe, die der Professor unbedingt in XNA sehen möchte. Nach mehreren Wechseln zwischen VMWare Fusion und <a href="http://www.parallels.com/de/products/desktop/" target="_blank">Parallels Desktop</a> bin ich aktuell wieder bei Parallels gelandet. Die beiden tun sich wenig, ich habe jedoch den Eindruck dass Parallels hinsichtlich Speicherauslastung seine Aufgabe etwas besser bewältigt.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/cleanapp.png"><img class="alignleft size-full wp-image-246" title="cleanapp" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/cleanapp.png" alt="cleanapp" width="32" height="32" /></a>Mit <a href="http://www.synium.de/products/cleanapp/index.html" target="_blank">CleanApp</a> lassen sich Programme komfortabel inkl. aller Hinterlassenschaften entfernen. Zusätzlich gibt es auch noch diverse Zusatzfunktionen, mit denen sich z.B. alte Dateien oder riesige Cache-Dateien aufspüren lassen.</p>
<p><br class="clear" /></p>
<h3><strong>Sonstige Tools</strong></h3>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/growl.png"><img class="alignleft size-full wp-image-224" title="growl" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/growl.png" alt="growl" width="32" height="32" /></a> &#8220;Aufpoppende&#8221; Benachrichtigungen sind tendenziell eher böse, lenken sie doch schnell ab und verlagern den Fokus auf Dinge, mit denen man sich aktuell eigentlich gar nicht beschäftigen sollte. <a href="http://growl.info/" target="_blank">Growl</a> bietet diese Benachrichtigungen für zahlreiche Applikationen und wenn man sie gezielt einsetzt, sind sie sogar ziemlich praktisch.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/1password.png"><img class="alignleft size-full wp-image-227" title="1password" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/1password.png" alt="1password" width="32" height="32" /></a> Das Speichern von Passwörtern hat immer zwei Seiten: einerseits ist es hilfreich, um sich an viele unterschiedliche Passwörter zu erinnern, andererseits ist es ein potentielles Sicherheitsrisiko. <a href="http://agilewebsolutions.com/products/1Password" target="_blank">1Password</a> entschärft ein wenig die Bedenken und bietet eine applikationsübergreifende und verschlüsselte Speicherung.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/coconutbattery.png"><img class="alignleft size-full wp-image-231" title="coconutbattery" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/coconutbattery.png" alt="coconutbattery" width="32" height="32" /></a> Auf mobilen Geräten ist die Leistung des Akkus immer interessant. <a href="http://www.coconut-flavour.com/coconutbattery/" target="_blank">CoconutBattery</a> bietet eine praktische Überwachungsmöglichkeit über die Ladezyklen und die Leitungsfähigkeit.</p>
<p><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/magical.png"><img class="alignleft size-full wp-image-248" title="magical" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/11/magical.png" alt="magical" width="32" height="32" /></a>Vielleicht das einzige, was man ein Mac-User bei einem Windows-User beneidet: ein Kalender beim Klick auf die Zeitangabe in der Menüleiste. Mit <a href="http://www.synium.de/products/cleanapp/index.html" target="_blank">MagiCal</a> kann man ihn nachrüsten.</p>
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		<title>Bildungsstreik 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 23:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laura</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die regionalen Medien berichten mittlerweile rege darüber, unter den Studenten hat es sich schon seit einiger Zeit angedeutet: der Bildungstreik 2009 ist nun auch im Ruhrgebiet angekommen. Heute wurde das Audimax in Duisburg und Essen von Aktivisten besetzt.
Grundsätzlich kann ich einen Protest gegen die aktuellen Studienbedingungen nur unterstützen. Vieles liegt im Argen und ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die regionalen Medien berichten mittlerweile rege darüber, unter den Studenten hat es sich schon seit einiger Zeit angedeutet: der Bildungstreik 2009 ist nun auch im Ruhrgebiet angekommen. Heute wurde das Audimax in Duisburg und Essen von Aktivisten besetzt.</p>
<p>Grundsätzlich kann ich einen Protest gegen die aktuellen Studienbedingungen nur unterstützen. Vieles liegt im Argen und ich habe im Verlauf meines Studiums eher eine Verschlechterung feststellen können als eine Verbesserung &#8211; trotz aller vorangegangenen Streiks.<br />
Was mich allerdings als &#8220;alter Hase&#8221; jedes Mal wieder aufregt sind die Forderungen, die  veröffentlicht werden. An allererster Stelle steht dabei die Abschaffung der Bachelor-/Masterstudiengänge oder auch allgemein die Änderungen des Bologna-Prozesses. Wie realistisch eine solche Revolution ist, kann man wohl kaum in Worte fassen. Die Wahrscheinlichkeit dürfte in einem ähnlichen Bereich liegen wie die Ernennung von Frau Merkel zur Bundestrainerin. Viel eher sollte man sich damit beschäftigen, wie man die aktuelle Situation verbessern kann und das nicht einer Qualität, die nicht wesentlich über &#8220;Wir sind voll überfordert&#8221; hinausgeht, sondern mit konkreten Ideen und vor allem Fakten.</p>
<p>Eine zentrale Frage, die immer wieder aufkommt, ist auch: &#8220;Wollt ihr Studiengebühren zahlen?&#8221;. Nein, natürlich will ich keine Studiengebühren zahlen. Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich aber auch keine Steuern zahlen, nicht zum Zahnarzt gehen oder die Toilette putzen wollen. Die Frage, die sich aber bei all diesen Themen stellt, ist doch die Rechnung, die am Ende steht. Ein Zahnarztbesuch ist sicherlich nicht angenehm, aber langfristig sinnvoll.<br />
Wie das bei den Studiengebühren aussieht, ist fragwürdig. Die Verwendung ist mittlerweile transparent gestaltet und lässt sich auch in Form von informativen Stempeln in aus der der Universitätsbibliothek ausgeliehen Büchern erkennen. Nur stellt sich schnell die Frage, ob das wirklich alles sein kann, was mit 20 Millionen Euro pro Semester realisiert werden kann. Auch sollten klare Modelle existieren, die die Finanzierung erleichtern. Hier war oft im Gespräch, die Gebühren erst zu erheben, wenn das Studium beendet wurde und der Absolvent berufstätig ist.</p>
<p>Gleichzeitig scheint auch nicht klar zu sein, gegen wen sich der Protest richtet. Oftmals wird Kritik an Professoren laut. Das liegt natürlich auch nahe, da diese die Ausführenden an den Studierenden sind. Dass sie aber zu einem großen Prozentsatz mit den Folgen des Bologna-Prozesses ebenso unzufrieden sind, sollte mittlerweile bekannt sein. Einer meiner Professoren bezeichnete die aktuelle Situation an unserer Universität als &#8220;eine einzige Katastrophe&#8221;.<br />
Auch wenn bei den Mitarbeitern sicherlich die Bereitschaft und auch die Möglichkeiten von Streiks und Protesten begrenzt ist, sollte man langsam einmal darüber nachdenken, in diesen Reihen Verbündete zu suchen.</p>
<p>Auffällig ist jedenfalls, dass die Akzeptanz der Bildungsstreiks unter den Studenten in den letzten Jahren deutlich gesunken ist. Das hat in meinen Augen wenig damit zu tun, dass die Mehrheit kapituliert hat, sondern eher mit der Durchführung der Streiks. Verschiedene Gruppen nutzen die Besetzungen als Plattform. Da werden dann gerne mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistischer_Deutscher_Studentenbund" target="_blank">SDS</a>-Fahnen geschwenkt oder Banner der Piratenpartei aufgehängt. Zudem ähnelt die Besetzung eher einer Party, als einem Protest. &#8220;Wer besorgt Bier?&#8221; ist eine der ersten Organisationsaufgaben.<br />
Ich würde mir wünschen, dass die Proteste dauerhafter und organisierter ablaufen. Keine medienwirksamen Szenen wie die Besetzung von Audimax oder auch (wie in vergangenen Jahren und an anderen Universitäten) Verwaltungsgebäuden, sondern konsequente und durchdachte Aktionen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich laufe aus</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/ich-laufe-aus/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:57:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laura</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Studium neigt sich dem Ende zu und mein Studiengang tut das ebenso: seit dem Wintersemester 2007/2008 ist eine Einschreibung in den Informatik Diplomstudiengang nicht mehr möglich, Prüfungen im Grundstudium können in diesem Semester zum letzten Mal abgelegt werden, für das Hauptstudium ist das zum Sommersemester 2013 der Fall.
Mir war natürlich schon zu Beginn meines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Studium neigt sich dem Ende zu und mein Studiengang tut das ebenso: seit dem Wintersemester 2007/2008 ist eine Einschreibung in den Informatik Diplomstudiengang nicht mehr möglich, Prüfungen im Grundstudium können in diesem Semester zum letzten Mal abgelegt werden, für das Hauptstudium ist das zum Sommersemester 2013 der Fall.</p>
<p>Mir war natürlich schon zu Beginn meines Studiums bewusst, dass die Zeit der Diplom-Studiengänge tickt, auch wenn damals noch kein genauer Zeitplan bekannt war. Ich habe mich aber bewusst dafür entschieden und bereue es prinzipiell nicht.<br />
Durch die Umstrukturierungen bei der Umstellung auf Bachelor/Master wurden natürlich auch diverse Vorlesungen und ihre Zielgruppen verändert. So kommt es nicht selten vor, dass man als Student im Diplom-Hauptstudium zusammen mit Bachelor-Studenten Veranstaltungen belegt. Dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden, solange die Voraussetzungen stimmen und gegebenenfalls auch die Prüfungsbedingungen angepasst werden.</p>
<p>In diesem Semester sitze ich aber mal wieder, ähnlich wie im letzten, zusammen mit Bachelor-Studenten der angewandten Kognitions- und Medienwissenschaften aus dem 3. Semester in einer Vorlesung. Um das zu verstehen, muss man wissen, dass in diesem Studiengang die Informatik nur ein Teilgebiet ist, d.h. ich sitze dort mit meinen mittlerweile 10 Semestern und mehr als 15 Informatik-Vorlesungen mit Studenten zusammen, die bisher zwei Informatik-Vorlesungen gehört haben.<br />
Was das für die Inhalte der Vorlesung bedeutet, kann man sich ausmalen: Grundlagen über Grundlagen und das auf einem Niveau, dem ich auch im 1. Semester hätte folgen können.</p>
<p>Den Professoren scheint das allerdings auch ein Dorn im Auge zu sein. Im Vorgespräch einer mündlichen Prüfung durfte ich mir anhören, dass ich ja Informatik auf Diplom studiere und man daher höhere Ansprüche an mich stellen würde. Anders als die &#8220;frischen Bachelor-Studenten&#8221; sollte ich auch Hintergründe erläutern können, die in der Vorlesung nur kurz angeschnitten wurden. Dass das nicht sonderlich fair ist, diese ohne Vorlesungs-Grundlage abzuprüfen, muss ich wohl nicht weiter erläutern. Zum Glück habe ich die Prüfung damals einigermaßen unbeschadet überstanden. Viel mehr, als die Veranstaltungen durchzuziehen, bleibt mir allerdings auch nicht übrig.</p>
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		<title>Moodle is watching you</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 10:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laura</dc:creator>
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		<category><![CDATA[moodle]]></category>

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		<description><![CDATA[Moodle ist eine Lernplattform auf Open-Source-Basis, die mittlerweile an sehr vielen Universitäten eingesetzt wird. Für Lehrende wie auch Studenten bietet es einige Vorteile. Lehrende müssen keine speziellen Webseiten für ihre Kurse erstellen, sondern können sie komfortabel im Moodle-System anlegen. Lehrmaterialien können übersichtlich zur Verfügung gestellt werden, Studenten können sich in Foren austauschen und bei kurzfristigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://moodle.org/">Moodle</a> ist eine Lernplattform auf Open-Source-Basis, die mittlerweile an sehr vielen Universitäten eingesetzt wird. Für Lehrende wie auch Studenten bietet es einige Vorteile. Lehrende müssen keine speziellen Webseiten für ihre Kurse erstellen, sondern können sie komfortabel im Moodle-System anlegen. Lehrmaterialien können übersichtlich zur Verfügung gestellt werden, Studenten können sich in Foren austauschen und bei kurzfristigen Änderungen (z.B. ausfallende Vorlesungen) können die angemeldeten Studenten kontaktiert werden.</p>
<p>Soweit die heile Moodle-Welt aus oberflächlicher Sicht.<br />
Schon lange ist allerdings von Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes zu hören. Ich habe bzw. hatte Professoren, die sich aus diesem Grund geweigert haben, ihre Unterlagen über Moodle anzubieten.<br />
Datenschutzrechtliche Bedenken dürften viele Studenten schon bei der Anmeldung haben: sie verlangt den vollem Namen inkl. Wohnort. Zudem kann jedes Mitglied einer Veranstaltung sehen, wann ich mich zuletzt auf den Kurs-Seiten bewegt habe. Dafür legt die Software eine Teilnehmerliste an, in der jeder Kursteilnehmer mit der letzten Login-Zeit zu finden ist. Ich kann also sehen, vor wie vielen Tagen sich Kommilitone xy zuletzt eingeloggt hat. Wofür das benötigt wird, ist auch hier unklar.</p>
<p>Problem ist auch, dass man als Student kaum eine Wahl hat: ein Großteil aller Veranstaltungen wird mittlerweile über Moodle-Kurse abgewickelt. Wenn man  Materialien zeitnah haben möchte, Übungsaufgaben abgeben will bzw. einfach auf dem aktuellen Stand bleiben möchte, muss man sich dort anmelden.</p>
<p>Bewusst wurde mir die Tatsache wieder, als ein Professor kürzlich in einer Vorlesung eine kurze Ansprache hielt: er hätte sich mal im Moodle umgesehen und dabei festgestellt, dass kaum jemand sich die Vorlesungsfolien herunterlädt und noch viel weniger überhaupt einen Blick auf die Übungsblätter werfen. Das müsste bitte möglichst schnell besser werden, ansonsten wären die schlechten Klausurergebnisse schon vorprogrammiert.<br />
&#8220;Äh, bitte was?&#8221; haben sich da einige Studenten um mich herum gefragt und gedacht, dass das einfach ein Druckmittel ist.</p>
<p>Das ist es aber nicht. Als Lehrkörper eines Kurses lassen sich die kompletten Aktivitäten jedes angemeldeten Studenten verfolgen. Es ist nicht nur zu sehen, wann er sich das letzte Mal angemeldet hat, sondern auch welche Daten er wann mit welcher IP heruntergeladen hat und welche Seiten er in Moodle besucht hat (also z.B. auch, ob er das Forum angeschaut hat oder die Benutzerliste angeklickt hat). Aus diesem Grund muss im Moodle meiner Universität auch schon bei der Anmeldung bestätigt werden, dass man mit der Datenerhebung einverstanden ist.</p>
<p>Hier mal ein Screenshot aus dem Demo-Moodle (welches allerdings einmal pro Stunde zurückgesetzt wird, wodurch nicht sehr viele Daten in der Statistik zu finden sind):</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/07/Features_Demo__Activity_report_alllogs-20090709-233654.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-40 aligncenter" title="Logs in Moodle" src="http://www.moosmilbe.de/wp-content/uploads/2009/07/Features_Demo__Activity_report_alllogs-20090709-233654-150x150.jpg" alt="Logs in Moodle" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Das Problem ist: was sagen diese Daten über den Studenten aus und welchen Einfluss haben sie?<br />
Ist der Student ein besserer Student, der sich pflichtbewusst alle Unterlagen herunterlädt, fünf Mal am Tag das Forum nach Musterlösungen durchsucht, aber bisher jede Vorlesung verschlafen hat? Oder derjenige, der jede Vorlesung besucht, die Sekundärliteratur liest, aber bisher keine Vorlesungsunterlagen heruntergeladen hat? Und was ist, wenn ich mich gerade auf eine wichtige Prüfung vorbereiten und daher temporär keine Zeit habe, mich mit dem Stoff der parallel gehörten Veranstaltungen zu beschäftigen?</p>
<p>Wie man sieht: diese Daten sind Schall und Rausch und dürfen natürlich rein theoretisch auch nicht in die Notengebung einfließen. Theoretisch deshalb, weil es auch an der Uni nicht ausgeschlossen ist, dass Noten durch rein subjektive Bewertungen des Notengebers beeinflusst werden.<br />
Bei Lehrern ist dies schon lange bekannt: Noten werden nicht nur durch die Leistung des Schülers beeinflusst, sondern auch durch sein Verhalten, seine soziale Herkunft und sein Auftreten. Das muss nicht einmal bewusst geschehen. Und aus genau diesem Grund hat ein solches Aktivitäts-Profil auch nichts in Moodle verloren.</p>
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