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	<title>Kommentare zu: Little Arbeiterkind in the big Akademikerwelt</title>
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		<title>Von: Gast</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-167</link>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 21:57:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ach ja, &quot;Arbeiterkind&quot; definiere ich im Sinne von Nicht-Akademikerkind (und nicht im Sinne von asozial); nur um Missverständnissen vorzubeugen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, &#8220;Arbeiterkind&#8221; definiere ich im Sinne von Nicht-Akademikerkind (und nicht im Sinne von asozial); nur um Missverständnissen vorzubeugen.</p>
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		<title>Von: Gast</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-166</link>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 21:42:00 +0000</pubDate>
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		<description>P.S. Gleichsetzen gehört natürlich nicht getrennt geschrieben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.S. Gleichsetzen gehört natürlich nicht getrennt geschrieben&#8230;</p>
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		<title>Von: Gast</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-165</link>
		<dc:creator>Gast</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 21:39:54 +0000</pubDate>
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		<description>@ Hans Bonfigt: 
Das hört sich ja fast so an, als möchtest Du &quot;Arbeiterkind&quot; und asozial gleich setzen. &quot;Politisch inkorrekt&quot; ist in der Tat der angemessene Einwand an dieser Stelle; Eine solche (Deine) Anspielung ist völlig unangebracht und dient nur dazu, sich das Leben so leicht wie möglich zu machen und anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben. 

Aber vielleicht war Deine Anspielung auch gar nicht beabsichtigt: 
Schiefe Formulierungen laufen halt schnell Gefahr, Einwände zu provozieren. Aber würde in diesem Fall mein Einwand daran etwas ändern, dass Du Arbeiterkind und asozial (womöglich) gar nicht gleich setzen wolltest? Sprich, ich stimme Thilde zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Hans Bonfigt:<br />
Das hört sich ja fast so an, als möchtest Du &#8220;Arbeiterkind&#8221; und asozial gleich setzen. &#8220;Politisch inkorrekt&#8221; ist in der Tat der angemessene Einwand an dieser Stelle; Eine solche (Deine) Anspielung ist völlig unangebracht und dient nur dazu, sich das Leben so leicht wie möglich zu machen und anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben. </p>
<p>Aber vielleicht war Deine Anspielung auch gar nicht beabsichtigt:<br />
Schiefe Formulierungen laufen halt schnell Gefahr, Einwände zu provozieren. Aber würde in diesem Fall mein Einwand daran etwas ändern, dass Du Arbeiterkind und asozial (womöglich) gar nicht gleich setzen wolltest? Sprich, ich stimme Thilde zu.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thilde</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-146</link>
		<dc:creator>Thilde</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 18:32:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Daniel: Mittlerweile hab ich den Artikel gelesen. Die dort genannten Probleme mögen unabhängig von ihrer Herkunft sein - was aber nichts an der Existenz herkunftsabhängiger Probleme von Studenten ändert. 
Daher finde ich die Arbeit von arbeiterkind.de auch sinnvoll</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Daniel: Mittlerweile hab ich den Artikel gelesen. Die dort genannten Probleme mögen unabhängig von ihrer Herkunft sein &#8211; was aber nichts an der Existenz herkunftsabhängiger Probleme von Studenten ändert.<br />
Daher finde ich die Arbeit von arbeiterkind.de auch sinnvoll</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Bonfigt</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-143</link>
		<dc:creator>Hans Bonfigt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 22:13:41 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, mein Vater meinte, zu seiner Schul- und Studienzeit habe es einen Unterschied zwischen &quot;Arbeiterkind&quot; und &quot;Höheren Standes angehörig&quot; gegeben.
Heute ist das Sozialromantik, die wirkliche Kluft klafft zwischen &quot;normalen&quot; Menschen und Proleten.  Und letztere wissen tatsächlich nicht, daß und wie man einen Brief mit einer kurzen Grußformel beginnt.
Über die modernen Asozialen zu berichten gälte aber als &quot;politisch inkorrekt&quot;, stattdessen wird gern der alte Klassenkampfzauber aus der Mottenkiste geholt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, mein Vater meinte, zu seiner Schul- und Studienzeit habe es einen Unterschied zwischen &#8220;Arbeiterkind&#8221; und &#8220;Höheren Standes angehörig&#8221; gegeben.<br />
Heute ist das Sozialromantik, die wirkliche Kluft klafft zwischen &#8220;normalen&#8221; Menschen und Proleten.  Und letztere wissen tatsächlich nicht, daß und wie man einen Brief mit einer kurzen Grußformel beginnt.<br />
Über die modernen Asozialen zu berichten gälte aber als &#8220;politisch inkorrekt&#8221;, stattdessen wird gern der alte Klassenkampfzauber aus der Mottenkiste geholt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Daniel</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-142</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 21:04:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moosmilbe.de/?p=262#comment-142</guid>
		<description>@Thilde Der Punkt ist doch (und das sehe ich ganz genauso) dass die Probleme der Studentin unabhängig von ihrer Herkunft sind. Dass ihre Herkunft Probleme bereiten kann bezweifle ich nicht. Der Artikel vermittelt aber den Eindruck dass sie völlig verloren war und niemand bereit war einem Arbeiterkind zu helfen.
Warum sollte man als Arbeiterkind nicht wissen wie man in der Mensa bezahlt? Bei uns im Fachschafts-Forum wurde auch schon darüber diskutiert wie man einen Prof in einer Mail anredet. Herr Professor, Herr Professor Dr oder nur Herr? Da zu gab es mehr als 100 Antworten in denen sich alle ausgetauscht haben. Um das auszudiskutieren muss man sich nicht als Arbeiterkind bezeichnen und gruppieren.

Wir haben in der Fachschaft auch schon über den Artikel diskutiert. Wir sind zwar an der Uni Düsseldorf aber auch nicht weit weh von der RUB. Unser Angebot ist für jeden offen und das versuchen wir am Anfang den Erstsemestern zu vermitteln.

Ich kann die Meinung hier nur unterstützen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thilde Der Punkt ist doch (und das sehe ich ganz genauso) dass die Probleme der Studentin unabhängig von ihrer Herkunft sind. Dass ihre Herkunft Probleme bereiten kann bezweifle ich nicht. Der Artikel vermittelt aber den Eindruck dass sie völlig verloren war und niemand bereit war einem Arbeiterkind zu helfen.<br />
Warum sollte man als Arbeiterkind nicht wissen wie man in der Mensa bezahlt? Bei uns im Fachschafts-Forum wurde auch schon darüber diskutiert wie man einen Prof in einer Mail anredet. Herr Professor, Herr Professor Dr oder nur Herr? Da zu gab es mehr als 100 Antworten in denen sich alle ausgetauscht haben. Um das auszudiskutieren muss man sich nicht als Arbeiterkind bezeichnen und gruppieren.</p>
<p>Wir haben in der Fachschaft auch schon über den Artikel diskutiert. Wir sind zwar an der Uni Düsseldorf aber auch nicht weit weh von der RUB. Unser Angebot ist für jeden offen und das versuchen wir am Anfang den Erstsemestern zu vermitteln.</p>
<p>Ich kann die Meinung hier nur unterstützen.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Thilde</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-141</link>
		<dc:creator>Thilde</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 20:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>Du schreibst: 
&gt; Wenn all diese eine entsprechende Lobby hätten, würde der Artikel 
&gt; genauso aussehen. Nur wenige Worte wären zu ersetzen und schon würde 
&gt; der Artikel über Legastheniker in der Akademikerwelt berichten.

Ja, schon möglich. Und? Dass es verschiedene Bevölkerungsgruppen gibt, die die einen oder anderen Probleme haben, ändert doch nichts an deren Vorhandensein.

Ohne den Artikel gelesen zu haben denke ich allerdings schon, dass es einen Unterschied macht, ob die eigenen Eltern generell den Sinn eines Studiums möglicherweise sogar aus eigener Erfahrung nachvollziehen können und das immerhin &quot;moralisch&quot; unterstützen, oder ob sie dem mit Desinteresse oder sogar Misstrauen gegenüberstehen. 

Wenn man mal Probleme oder Zweifel im Studium hat, macht es schon einen Unterschied, ob einem die Eltern signalisieren &quot;Das ist normal, so eine Krise, du packst das, hock dich hin, ich kenn das auch von  mir&quot; oder ob die Ansage lautet &quot;wir wussten doch, dass das nichts für dich ist, dieser überkandidelte Kram. Bei uns hat keiner studiert und wir sind alle anständige Menschen geworden. Komm doch wieder nach Hause, kannst bei Onkel Karl-Heinz im Büro arbeiten und bei uns ins ausgebaute Dachgeschoss ziehen.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du schreibst:<br />
&gt; Wenn all diese eine entsprechende Lobby hätten, würde der Artikel<br />
&gt; genauso aussehen. Nur wenige Worte wären zu ersetzen und schon würde<br />
&gt; der Artikel über Legastheniker in der Akademikerwelt berichten.</p>
<p>Ja, schon möglich. Und? Dass es verschiedene Bevölkerungsgruppen gibt, die die einen oder anderen Probleme haben, ändert doch nichts an deren Vorhandensein.</p>
<p>Ohne den Artikel gelesen zu haben denke ich allerdings schon, dass es einen Unterschied macht, ob die eigenen Eltern generell den Sinn eines Studiums möglicherweise sogar aus eigener Erfahrung nachvollziehen können und das immerhin &#8220;moralisch&#8221; unterstützen, oder ob sie dem mit Desinteresse oder sogar Misstrauen gegenüberstehen. </p>
<p>Wenn man mal Probleme oder Zweifel im Studium hat, macht es schon einen Unterschied, ob einem die Eltern signalisieren &#8220;Das ist normal, so eine Krise, du packst das, hock dich hin, ich kenn das auch von  mir&#8221; oder ob die Ansage lautet &#8220;wir wussten doch, dass das nichts für dich ist, dieser überkandidelte Kram. Bei uns hat keiner studiert und wir sind alle anständige Menschen geworden. Komm doch wieder nach Hause, kannst bei Onkel Karl-Heinz im Büro arbeiten und bei uns ins ausgebaute Dachgeschoss ziehen.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-140</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 11:08:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe meine Zeit an der Uni im Prinzip genau so erlebt wie du, allerdings mit einem Unterschied: ich bin ein Arbeiterkind. Mein Vater ist Handwerker, meine Mutter war früher mal Sekretärin, aber seit langer Zeit Hausfrau.

Die Themen die in dem Artikel angesprochen werden, betreffen aber auch jeden Studenten: ich hatte damals Kontakte in der Fachschaft und habe ältere Studenten mit meinen fragen gelöchert. Meine Eltern hätten mir (wenn sie denn studiert hätten) niemals sagen können, wie ich mich zu Prüfungen anmelde oder welche Prüfungen ich überhaupt wann ablegen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe meine Zeit an der Uni im Prinzip genau so erlebt wie du, allerdings mit einem Unterschied: ich bin ein Arbeiterkind. Mein Vater ist Handwerker, meine Mutter war früher mal Sekretärin, aber seit langer Zeit Hausfrau.</p>
<p>Die Themen die in dem Artikel angesprochen werden, betreffen aber auch jeden Studenten: ich hatte damals Kontakte in der Fachschaft und habe ältere Studenten mit meinen fragen gelöchert. Meine Eltern hätten mir (wenn sie denn studiert hätten) niemals sagen können, wie ich mich zu Prüfungen anmelde oder welche Prüfungen ich überhaupt wann ablegen muss.</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.moosmilbe.de/little-arbeiterkind-in-the-big-akademikerwelt/comment-page-1/#comment-139</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 10:51:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.moosmilbe.de/?p=262#comment-139</guid>
		<description>Mir ist der Artikel auch irgendwie quer in den Hals geraten. Besonders amüsant finde ich, dass an der Arbeiter-Uni RUB so ein Bohei um das Arbeiterkind Christin gemacht wird (durch die WAZ, sicherlich nicht durch die Uni selbst). Aber was kümmert es die WAZ, was in der Welt wirklich passiert. Für die war ja auch am 4. Januar Weihnachten offiziell vorbei, wo es soweit ich weiss noch zwei Tage länger dauert.

Ich finde auch deine Bemerkungen gut, dass Uni sich um die Leute/Charaktere kümmert, nicht um die Herkunft. So habe ich - zumindest meine Zeit an der RUB - auch wahrgenommen.

Disclaimer: Ich bin kein &quot;Arbeiterkind&quot;, meine Eltern sind jedoch keine Akademiker - muss ich jetzt zu mittelschichtkind.de?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist der Artikel auch irgendwie quer in den Hals geraten. Besonders amüsant finde ich, dass an der Arbeiter-Uni RUB so ein Bohei um das Arbeiterkind Christin gemacht wird (durch die WAZ, sicherlich nicht durch die Uni selbst). Aber was kümmert es die WAZ, was in der Welt wirklich passiert. Für die war ja auch am 4. Januar Weihnachten offiziell vorbei, wo es soweit ich weiss noch zwei Tage länger dauert.</p>
<p>Ich finde auch deine Bemerkungen gut, dass Uni sich um die Leute/Charaktere kümmert, nicht um die Herkunft. So habe ich &#8211; zumindest meine Zeit an der RUB &#8211; auch wahrgenommen.</p>
<p>Disclaimer: Ich bin kein &#8220;Arbeiterkind&#8221;, meine Eltern sind jedoch keine Akademiker &#8211; muss ich jetzt zu mittelschichtkind.de?</p>
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