Phischting

Von laura, 23. November 2009 18:06

Phishing-Mails sind mittlerweile eigentlich nichts mehr bemerkenswertes. Kurz bevor ich das nachfolgende Exemplar allerdings in den Papierkorb schicken wollte, entdeckte ich seine unübertroffene Genialität:

Sehr geehrter Kunde,
im Zuge einer Systemumstellung ist es leider möglich das Sie ihre Kundendaten bei uns verifizieren. Dies dient zur Einrichtung von unserem neuen Sicherheitssystem im Kampf gegen Phischting.
[...]
Verfizierung:
http://packstation-dhl.blabla.se/
[...]
Wir sind uns sicher das sie zufrieden sein werden mit diesem Service. Bitte registrieren sie sich mit ihren alten Daten.

a) was ist “Phischting” und möchte ich wissen, aus welchen Worten dieser Begriff zusammengesetzt wurde?
b) wer klickt eine schwedische URL  an, wenn er Daten bei der Deutschen Post verifizieren soll?
c) warum soll ich mich mit meinen Daten neu registrieren, wenn ich sie doch nur verifizieren soll?

Früher haben sich die Versender wenigstens noch Mühe gegeben…

Studi-Must-Have Software Mac OS X

Von laura, 14. November 2009 22:14

Kürzlich habe ich mein MacBook neu eingerichtet. Mit einem Mac ist das eigentlich ganz einfach, da man recht komfortabel Programme und Daten von einem anderen Rechner übertragen kann. Das bedeutet dann allerdings auch, dass man den alten Kram, der schon seit Monaten auf der Festplatte herumgammelt, auf das neue System übertragt. Daher in diesem Fall lieber neu einrichten.

Einige Programme, die ich häufig nutze, fielen mir schnell ein. Ebenso schnell habe ich mich dann allerdings auch gefragt was die ultimativen “must haves” auf dem mobilen Studenten-Rechner sind und habe mich im Netz auf die Suche gemacht. Die Ergebnisse waren nicht sehr überzeugend und so habe ich mir mal meine eigene Liste gebastelt, an die ich mich hoffentlich beim nächsten Mal erinnern werde…


Text schreiben, lesen und Co

textmateTextmate ist schlicht und einfach der Text-Editor für den Mac. Auch wenn er auf den ersten Blick sehr schlicht wirkt, hat er einen riesigen Funktionsumfang. Besonders praktisch sind auch die verfügbaren Bundles, mit denen man Textmate für so ziemlich jede Programmier- und Scriptsprache fit machen kann. Ich schreibe so gut wie alles damit: egal ob Latex, Prolog oder Arduino-Projekte.

adobereader Mit dem bei Mac OS X vorhandenen Viewer “Vorschau” (oder englisch Preview) lassen sich zwar so gut wie alle PDFs gut und sicher anschauen. Ab und an brauch man aber dann doch mal den “echten” AdobeReader.


Grafik

pixelmator Pixelmator ist das “Photoshop des kleinen Mannes” – intuitiv benutzbar und trotzdem ein sehr großer Funktionsumfang.

gimpapp Auch das unter Linux beliebte freie Grafikprogramm GIMP gibt es für Mac OS X.


Multimedia

vlcEgal ob DivX, VCD, DVD, MPEG, AVI, FLV, WAV, WMV oder OGG – VLC kann es abspielen und ist damit unentbehrlich für den Videokonsum.

mactheripper MacTheRipper ist ein kleines, sehr funktionales Tool zum Rippen von CDs und DVDs.


Kommunikation

tweetie Twitter-Clients gibt es wie Sand am Meer. Der in meinen Augen funktionalste für Mac OS X ist Tweetie.

adiumAdium ist ein freier Instant Messenger und kann mit allen populären Protokollen arbeiten.


Organisation

thehitlist Neben den oft diskutierten GTD-Programmen Things und OmniFocus gibt es auch noch ein paar kleinere ToDo-Programme, die in ihrer Funktion den vermeintlich großen sicherlich in nichts nachstehen. The Hit List gehört dazu.

mindjetmindmanager6 Der MindManager von Mindjet ist vermutlich das bekannteste Mindmap-Tool, sowohl für den Mac, als auch für Windows. Wenn ich ihn allerdings nicht kostenlos über die Uni bekommen hätte, wäre mir der Preis etwas zu hoch gewesen (150 Euro).

freemind Kostenlos, allerdings auch mit geringerem Funktionsumfang, geht es aber auch mit Freemind.



Dateiübertragung und Tools

cyberduckCyberduck kommt nicht ohne Grund aus der Schweiz: es ist quasi das Schweizer Messer für die Datenübertragung. Neben FTP und SFTP spricht es auch noch ein paar weitere Protokolle und lässt sich auch super zusammen mit Textmate nutzen. Cyberduck unterstützt zudem Growl Notifications.

dropbox DropBox gilt als kostenlose Alternative zu MobileMe und ist nicht nur in dieser Hinsicht interessant. Neben dem Mac ist auch die Synchronisation mit dem iPhone, mit Linux und mit Windows möglich.

truecrypt Bei der Nutzung von DropBox mit persönlichen/sicherheitsrelevanten Daten empfiehlt es sich den Ordner mit Truecrypt zu verschlüsseln.

sequelpro Mit Sequel Pro lassen sich MySQL-Datenbanken komfortabel verwalten.


Systemsoftware

itermEine Alternative zum vorhandenem Terminal ist iTerm. Mittlerweile hat Terminal zwar deutlich mehr Features bekommen als noch bei Tiger und Co., iTerm ist aber weiterhin einen Blick wert.

macports Mit Macports lassen sich diverse OpenSource-Pakete komfortabel installieren und unter Mac OS X nutzen.

parallelsdesktopformacEs ist zwar in den letzten Jahren deutlich weniger geworden, aber ab und an muss man doch einmal Windows booten – sei es für eine Webseite, die bockig den Internet Explorer verlangt oder für eine Programmieraufgabe, die der Professor unbedingt in XNA sehen möchte. Nach mehreren Wechseln zwischen VMWare Fusion und Parallels Desktop bin ich aktuell wieder bei Parallels gelandet. Die beiden tun sich wenig, ich habe jedoch den Eindruck dass Parallels hinsichtlich Speicherauslastung seine Aufgabe etwas besser bewältigt.

cleanappMit CleanApp lassen sich Programme komfortabel inkl. aller Hinterlassenschaften entfernen. Zusätzlich gibt es auch noch diverse Zusatzfunktionen, mit denen sich z.B. alte Dateien oder riesige Cache-Dateien aufspüren lassen.


Sonstige Tools

growl “Aufpoppende” Benachrichtigungen sind tendenziell eher böse, lenken sie doch schnell ab und verlagern den Fokus auf Dinge, mit denen man sich aktuell eigentlich gar nicht beschäftigen sollte. Growl bietet diese Benachrichtigungen für zahlreiche Applikationen und wenn man sie gezielt einsetzt, sind sie sogar ziemlich praktisch.

1password Das Speichern von Passwörtern hat immer zwei Seiten: einerseits ist es hilfreich, um sich an viele unterschiedliche Passwörter zu erinnern, andererseits ist es ein potentielles Sicherheitsrisiko. 1Password entschärft ein wenig die Bedenken und bietet eine applikationsübergreifende und verschlüsselte Speicherung.

coconutbattery Auf mobilen Geräten ist die Leistung des Akkus immer interessant. CoconutBattery bietet eine praktische Überwachungsmöglichkeit über die Ladezyklen und die Leitungsfähigkeit.

magicalVielleicht das einzige, was man ein Mac-User bei einem Windows-User beneidet: ein Kalender beim Klick auf die Zeitangabe in der Menüleiste. Mit MagiCal kann man ihn nachrüsten.

Bildungsstreik 2009

Von laura, 11. November 2009 01:00

Die regionalen Medien berichten mittlerweile rege darüber, unter den Studenten hat es sich schon seit einiger Zeit angedeutet: der Bildungstreik 2009 ist nun auch im Ruhrgebiet angekommen. Heute wurde das Audimax in Duisburg und Essen von Aktivisten besetzt.

Grundsätzlich kann ich einen Protest gegen die aktuellen Studienbedingungen nur unterstützen. Vieles liegt im Argen und ich habe im Verlauf meines Studiums eher eine Verschlechterung feststellen können als eine Verbesserung – trotz aller vorangegangenen Streiks.
Was mich allerdings als “alter Hase” jedes Mal wieder aufregt sind die Forderungen, die  veröffentlicht werden. An allererster Stelle steht dabei die Abschaffung der Bachelor-/Masterstudiengänge oder auch allgemein die Änderungen des Bologna-Prozesses. Wie realistisch eine solche Revolution ist, kann man wohl kaum in Worte fassen. Die Wahrscheinlichkeit dürfte in einem ähnlichen Bereich liegen wie die Ernennung von Frau Merkel zur Bundestrainerin. Viel eher sollte man sich damit beschäftigen, wie man die aktuelle Situation verbessern kann und das nicht einer Qualität, die nicht wesentlich über “Wir sind voll überfordert” hinausgeht, sondern mit konkreten Ideen und vor allem Fakten.

Eine zentrale Frage, die immer wieder aufkommt, ist auch: “Wollt ihr Studiengebühren zahlen?”. Nein, natürlich will ich keine Studiengebühren zahlen. Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich aber auch keine Steuern zahlen, nicht zum Zahnarzt gehen oder die Toilette putzen wollen. Die Frage, die sich aber bei all diesen Themen stellt, ist doch die Rechnung, die am Ende steht. Ein Zahnarztbesuch ist sicherlich nicht angenehm, aber langfristig sinnvoll.
Wie das bei den Studiengebühren aussieht, ist fragwürdig. Die Verwendung ist mittlerweile transparent gestaltet und lässt sich auch in Form von informativen Stempeln in aus der der Universitätsbibliothek ausgeliehen Büchern erkennen. Nur stellt sich schnell die Frage, ob das wirklich alles sein kann, was mit 20 Millionen Euro pro Semester realisiert werden kann. Auch sollten klare Modelle existieren, die die Finanzierung erleichtern. Hier war oft im Gespräch, die Gebühren erst zu erheben, wenn das Studium beendet wurde und der Absolvent berufstätig ist.

Gleichzeitig scheint auch nicht klar zu sein, gegen wen sich der Protest richtet. Oftmals wird Kritik an Professoren laut. Das liegt natürlich auch nahe, da diese die Ausführenden an den Studierenden sind. Dass sie aber zu einem großen Prozentsatz mit den Folgen des Bologna-Prozesses ebenso unzufrieden sind, sollte mittlerweile bekannt sein. Einer meiner Professoren bezeichnete die aktuelle Situation an unserer Universität als “eine einzige Katastrophe”.
Auch wenn bei den Mitarbeitern sicherlich die Bereitschaft und auch die Möglichkeiten von Streiks und Protesten begrenzt ist, sollte man langsam einmal darüber nachdenken, in diesen Reihen Verbündete zu suchen.

Auffällig ist jedenfalls, dass die Akzeptanz der Bildungsstreiks unter den Studenten in den letzten Jahren deutlich gesunken ist. Das hat in meinen Augen wenig damit zu tun, dass die Mehrheit kapituliert hat, sondern eher mit der Durchführung der Streiks. Verschiedene Gruppen nutzen die Besetzungen als Plattform. Da werden dann gerne mal SDS-Fahnen geschwenkt oder Banner der Piratenpartei aufgehängt. Zudem ähnelt die Besetzung eher einer Party, als einem Protest. “Wer besorgt Bier?” ist eine der ersten Organisationsaufgaben.
Ich würde mir wünschen, dass die Proteste dauerhafter und organisierter ablaufen. Keine medienwirksamen Szenen wie die Besetzung von Audimax oder auch (wie in vergangenen Jahren und an anderen Universitäten) Verwaltungsgebäuden, sondern konsequente und durchdachte Aktionen.

Gesellschaftsfähige Klischees

Von laura, 7. November 2009 01:20

In welcher Zeit leben wir eigentlich, wenn ein Komödiant oder neudeutsch Comedian in schätzungsweise hunderten Werbeblöcken täglich Vorurteile zu Frauen verbreiten darf, dabei noch Werbung für einen Elektronik-Markt macht und damit offensichtlich nicht wenige Menschen (sowohl weibliche als auch männliche) unterhält?

Genau, es geht um Mario Barth, bzw. Mario Barth ist der Aufhänger dieses kurzen Artikels. Momentan sind seine Werbespots ständig im TV zu sehen. Da gibt es Varianten, in denen eine Frau “Blu-Ray” für einen Schauspieler hält,  in denen Frauen die technischen Labereien des Verkäufers nicht verstehen und einige weitere, ähnlich klischeebehaftete Spots. Barth gilt aktuell als der wohl erfolgreichste Comedian im deutschsprachigen Raum. Im letzten Jahr versammelten sich mehr als 70.000 Fans im Berliner Olympia-Stadion, um sich seine Show anzusehen. Auch für die aktuelle Auftritte sind Tickets heiß begehrt.
Nicht nur mir ist es ein Rätsel, was die Begeisterung auslöst. Um für Barth Gags zu schreiben, braucht es nicht viel: ein paar lauwarme Klischees und schon tobt die Masse. Nicht selten reichen Einleitungssätze wie “Er will Fußball gucken, Bundesliga…” um das kollektive Schenkelklopfen zu starten.

Humor ist bekanntlich, wenn man drüber lacht und ob ein Witz nun lustig ist oder nicht, kann ein einzelner sicherlich nicht beurteilen, aber Barths Standardsprüche empfinde ich als frauenfeindlich, sexistisch und niveaulos. Dass dieser Humor offensichtlich gesellschaftsfähig ist, verwundert mich sehr. Auch im 21. Jahrhundert. in dem immer noch viel zu viele Frauen vermittelt bekommen, dass sie weniger wert sind und weniger können als ihre männlichen Kollegen, in der Mädchen in Rollenklischees gepresst werden, die in keiner Weise ihren tatsächlichen Leistungen und Begabungen entsprechen und diese Rollenbilder im Alltag omnipräsent sind, finde ich es sogar völlig unangemessen.

Gleichzeitig stelle ich mir die Frage, welche Erfolgsaussichten es hätte, wenn eine Frau sich mit ähnlichen Klischees zu Männern auf die Bühne stellen würde. Vielleicht ein “Da wollte er Nudeln kochen und hat sie in die Mikrowelle gesteckt!” oder “Da wollte er sich mal was schickes leisten und hat die teuersten Tennissocken gekauft!”? Wie viele männliche Zuschauer wohl im Publikum sitzen würden? Mehr als eine Handvoll wären es sicher nicht. Über manche Dinge darf man eben lachen, über andere nicht.
Wenn Herr Wallraff schwarz geschminkt die Vorurteile der Gesellschaft erlebt und anschließend präsentiert  wird der Kopf geschüttelt und alle sind sich einig “so würde ich niemals denken und handeln!”. Wenn Herr Barth aber seine Vorurteile über Frauen präsentiert, ist das unheimlich lustig. Klar, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, schon rein geschichtlich betrachtet. Herunter gebrochen auf die Klischees sind die Parallelen aber sicherlich vorhanden.

P.S. Wenn ich übrigens “Mario Barth” in Google suchen möchte, wird mir als zweiter Suchvorschlag “mario barth freundin” angezeigt. Ich hoffe mal stark, dass sich das auf die grundsätzliche Frage bezieht, ob der der Herr überhaupt eine Freundin hat und nicht auf die Frage, ob man bzw. frau eventuelle Chancen hätte…

P.S.2: Die Titanic hat übrigens noch was nettes dazu.

Ich laufe aus

Von laura, 21. Oktober 2009 18:57

Mein Studium neigt sich dem Ende zu und mein Studiengang tut das ebenso: seit dem Wintersemester 2007/2008 ist eine Einschreibung in den Informatik Diplomstudiengang nicht mehr möglich, Prüfungen im Grundstudium können in diesem Semester zum letzten Mal abgelegt werden, für das Hauptstudium ist das zum Sommersemester 2013 der Fall.

Mir war natürlich schon zu Beginn meines Studiums bewusst, dass die Zeit der Diplom-Studiengänge tickt, auch wenn damals noch kein genauer Zeitplan bekannt war. Ich habe mich aber bewusst dafür entschieden und bereue es prinzipiell nicht.
Durch die Umstrukturierungen bei der Umstellung auf Bachelor/Master wurden natürlich auch diverse Vorlesungen und ihre Zielgruppen verändert. So kommt es nicht selten vor, dass man als Student im Diplom-Hauptstudium zusammen mit Bachelor-Studenten Veranstaltungen belegt. Dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden, solange die Voraussetzungen stimmen und gegebenenfalls auch die Prüfungsbedingungen angepasst werden.

In diesem Semester sitze ich aber mal wieder, ähnlich wie im letzten, zusammen mit Bachelor-Studenten der angewandten Kognitions- und Medienwissenschaften aus dem 3. Semester in einer Vorlesung. Um das zu verstehen, muss man wissen, dass in diesem Studiengang die Informatik nur ein Teilgebiet ist, d.h. ich sitze dort mit meinen mittlerweile 10 Semestern und mehr als 15 Informatik-Vorlesungen mit Studenten zusammen, die bisher zwei Informatik-Vorlesungen gehört haben.
Was das für die Inhalte der Vorlesung bedeutet, kann man sich ausmalen: Grundlagen über Grundlagen und das auf einem Niveau, dem ich auch im 1. Semester hätte folgen können.

Den Professoren scheint das allerdings auch ein Dorn im Auge zu sein. Im Vorgespräch einer mündlichen Prüfung durfte ich mir anhören, dass ich ja Informatik auf Diplom studiere und man daher höhere Ansprüche an mich stellen würde. Anders als die “frischen Bachelor-Studenten” sollte ich auch Hintergründe erläutern können, die in der Vorlesung nur kurz angeschnitten wurden. Dass das nicht sonderlich fair ist, diese ohne Vorlesungs-Grundlage abzuprüfen, muss ich wohl nicht weiter erläutern. Zum Glück habe ich die Prüfung damals einigermaßen unbeschadet überstanden. Viel mehr, als die Veranstaltungen durchzuziehen, bleibt mir allerdings auch nicht übrig.

Zählschwierigkeiten

Von laura, 17. Oktober 2009 11:35

Heute war ich im Baumarkt. Ich kaufte 8 identische Artikel, die sich lediglich durch ihre Farbe unterschieden.
Die Dame an der Kasse scannte den ersten, schaute mich dann fragend an: “Die sind doch alle gleich, oder?”.
Ich bestätigte ihr das, gab aber zu bedenken, dass sie vielleicht unterschiedliche Barcodes haben, um die Verkaufszahlen der einzelnen Farben festzuhalten.
Das quittierte sie mit einem Schulterzucken, hackte die “8″ in ihre Kasse und nannte mir den zu bezahlenden Betrag. Ich reichte ihr meine EC-Karte, doch sie schaute nur fragend auf die Ware auf dem Band. Erstaunt schaute ich sie an: “Stimmt was nicht?”.
“Doch, doch!” sagte sie zögerlich, “Ich frage mich nur, ob das wirklich acht sind!”. Irritiert bestätigte ich ihr, dass ich zumindest acht kaufen wollte und machte ihr ein Angebot: “Wir können ja gerne noch mal nachzählen!”.
Damit hatte  sie wohl nicht gerechnet, denn anstatt den Zählprozess einzuleiten, starrte sie mich erschrocken an. “Ansonsten kann ich Ihnen auch sagen, dass ich zwei von jeder Farbe habe und da es vier Farben sind, sind es dann acht Artikel.” half ihr ihr weiter. Erleichtert strahlte sie mich an: “Achso, ich dachte zwei mal vier wären sechs!”.

Ich hoffe jedenfalls, die Dame hatte nur einen schlechten Tag.

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